„Eins von diesen Dingen ist anders als die anderen“

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Susanne Klickerklacker, nach eigenem Bekunden das klügste Mädchen der ganzen Stadt, begann vor rund 45 Jahren anhand von anschaulichen Begriffen wie „leer“ und „voll“ eindeutige Unterschiede oder mit Präpositionen wie „durch“ interessante Abläufe zu erklären. Medial noch putzig in der „Sesamstraße“. Später kam eine andere Erklärrubrik hinzu mit dem Erkennziel: „Eins von diesen Dingen ist anders als die anderen“. Etwa mit einem Bild von drei Äpfeln und einer Birne oder im Bewegtbild mit sportlichen Kindern. Heute würde dazu das G7-Treffen passen, bei dem das blonde US-Meerschweinchen aus der Reihe tanzt.
„Wer nicht fragt, bleibt dumm!“, forderte der Klassiker unter den Kindersendungen auf. Ein Slogan, den wir aktueller nicht beherzigen könnten. Derweil liegen die Ursprünge der erfolgreichsten Fernsehserie für Vorschulmädchen und -jungen im übernächsten November sogar schon 50 Jahre zurück. Die Transformation indes hat die Ikone für viele Kleine auch nicht geschafft, denn seit vier Jahren ist als Ableger der Sesamstraße „Das Furchester Hotel“ im Programm, seit 2015 auch auf dem deutschen Kanal Kika. Leider fällt die Verfilmung gefühlt nur lauter aus. Und ich frage mich, ob inbesondere für heutige Kids eine Straße nicht die bessere Kulisse abgibt als das Foyer eines Gästehauses. Die eindeutig richtige Adresse für Unternehmer, die an Transformation im Sinne rechtzeitiger Anpassung sowie an frühzeitigem Turnaround aus Krisen interessiert sind, ist das Magazin „return“. Auch die neue Ausgabe 03/18 (Cover im Bild), die am kommenden Donnerstag erscheint, liefert wieder Nutzwert, Inspiration und Orientierung. Versprochen!

Eins von diesen Dingen

Denn eins von diesen Dingen wird Unternehmensführer sicher interessieren: Der Schwerpunkt zum Gelingen von Unternehmenssanierungen beispielsweise, zu dem das lesenswerte Firmenprofil des deutsch-serbischen Messer Tehnogas genauso gehört wie das Interview mit CEO Dr. Thomas Knecht von Hellmann Logistics über den Turnaround oder die internationalen Korrespondentenberichte über eindrucksvolle Wendemanöver aus Brasilien, Russland, Lettland und China. Sehr erhellend auch in der Rubrik „Menschen & Unternehmen“ das große Interview mit dem Präsidenten des Profifußballclubs Borussia Mönchengladbach, wobei Rolf A. Königs hauptberuflich als Chef der erstaunlich starken Aunde Group arbeitet, sowie das zweite große Firmenprofil über den Hightech-Maschinenbauer Manz. Ebenfalls als erregend erachte ich den Einblick in die neue Gründerszene rund um Start-ups für Sextoys & Co.:

Über die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und ihre Auswüchse für den Mittelstand diskutieren Experten diesmal selbstverständlich in „return kontrovers“ . Und schließlich gibt es im Heft-Ressort „Hintergrund & Wissen“ überaus Lernenswertes über wichtige Unternehmerrechte und richtige Betriebswirtschaft sowie ein großes Interview mit dem mehrfach für seine M&A-Forschungen ausgezeichneten Prof. Florian Bauer, der frisch an der renommierten Universität Lancester gewechselt, lehrreiche Erkenntnisse über gelungene Firmenübernahmen vermittelt – aber auch über krachend gescheiterte. So oder so lautet die Formel auch dieser Magazin-Ausgabe: Je früher, desto besser. Weshalb sich mein Editorial vorausschauender Unternehmensführung widmet und die Überschrift trägt

Frühstarter-Erfolg

Gegner sahen ihn als Symbolfigur des Kapitalismus. Doch die meisten achteten ihn als Ausnahmeerscheinung unter deutschen Spitzenmanagern – ob als Fachmann oder als Persönlichkeit. Er galt als intellektuell und unternehmerisch brillant, als offen für Kritik und für unkonventionelle Konzepte, als fordernd in Transparenz und in Verantwortung gegenüber der Macht der Banken. Auf dem Höhepunkt berief die Bundesregierung den studierten Betriebs- und Volkswirt zum Berater, um Stahlmarkt und Bankenlandschaft neu zu ordnen. Gleichwohl währte die Zeit des Alfred Herrhausen auf dem Gipfel nur kurz: Zum Vorstandschef der Deutschen Bank stieg er fast genau vor 30 Jahren auf – und fiel schon 18 Monate später im November 1989 dem Bombenattentat der RAF zum Opfer.

Der hochgeschätzte Manager führte die Deutsche Bank hierzulande zur unangefochtenen Marktführerschaft und international in die Top-Riege der Geschäftsbanken. Was er heute wohl über die weitere Entwicklung des größten Kreditinstituts speziell im Umgang mit dem Mittelstand denken und aussprechen würde? Andere Aussagen, die zum Aphorismus taugen, sind von ihm überliefert: „Die meisten Fehler machen Unternehmen, wenn es ihnen gut geht, nicht wenn es ihnen schlecht geht.“ Sein Ausspruch ist als Aufruf zu verstehen, rechtzeitig Segel für den richtigen Kurs zu setzen, um gar nicht erst in wilde Gewässer und in Häfen mit kriselnden Märkten zu schippern.

Also je früher, desto besser. Darüber herrscht Einigkeit. Selbst wenn es für Prävention zu spät ist, kennen kompetente und erfahrene Krisenbekämpfer genug geeignete Gegenmittel. Schließlich gab und gibt es leider ausreichend Unternehmensinsolvenzen zum Üben. Über das bestmögliche Verfahren zur Gesundung streiten Interessengruppen vehement, die gut am Leid verdienen. Unbedarfte Unternehmer gerade in kleinen und mittleren Organisationen verpassen immer noch zu häufig den Zeitpunkt, um für die sichere Zukunft vorzubauen oder in Schieflage mit sachverständigen Unterstützern die Wende und den Wandel einzuleiten.

Deshalb haben wir uns auf die Suche begeben nach objektiven Erfolgsfaktoren für das Gelingen von Sanierungen. Das Spektrum der Möglichkeiten zwischen außer- gerichtlichen und gerichtlichen Verfahren präsentiert ab Seite 16 unser Schwerpunkt. Die Bausteine für ein (wieder) erstarktes Unternehmen durchziehen aber wie ein roter Faden das gesamte Heft: Gefragt sind Chancen nder mit exzellenter Unternehmensführung, die nachhaltige Trends erkennen und ihr Geschäftsmodell dafür ertüchtigen, dazu tragfähige Kapitalstrukturen anlegen mit angepassten Kostenblöcken und standardisierten Prozessen.

Von der Umsetzung in die Praxis berichten unter anderem  namhafte Vorbilder in großen Exklusiv-Interviews, die (…) beispielhaft bestätigen wie wichtig die Systematik in der Sanierung für den Frühstarter-Erfolg ist.

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