Die Landung von return

„Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit“, augurierte Astronaut Armstrong schon vor 38 Jahren auf dem Mond mit seinem legendären Satz, den er sich angeblich vorher beim „Risiko“-Spiel mit seinem Bruder auf der Erde ausgedacht hat. Und er läge mit seinem Urteil auch richtig, wenn er die neue Verlagsheimat der Management-Zeitschrift „return“ bewerten würde. Foto: pixabay

Die Landung von return 01/17 am kommenden Montag, 22. Mai, ist für das Macher-Team des Management-Magazins schon etwas besonderes. Drei Jahre nach der Gründung durch den vor allem in Recht und in Steuern starken Software- und Informationsanbieter Wolters Kluwer aus Köln erscheint damit nämlich das erste Heft nach dem jüngst vollzogenen Wechsel zur Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH. Recht so! Denn jetzt gehört unser Titel in den Kreis anderer namhafter Zeitschriften für Leadership wie dem „Bankmagazin“ und dem „Versicherungsmagazin“.
Wir wollen uns mit unserem außergewöhnlichem Informationsangebot abheben „wie Rakete“ (im Bild links von pixabay), gelobe ich als freier Chefredakteur. In unserer Ausrichtung bleibt „return“ als einziges journalistisches Magazin vor allem der vorbildlichen Unternehmensführung in Transformationsprozessen des Mittelstands in der D-A-CH-Region auf der Spur. Gleichwohl richten wir wie die Wirtschaftskapitäne, Hauptzielgruppe in unserer Leserschaft, weiterhin den Blick über den Tellerrand: Dafür berichtet ein weltweites Korrespondentennetz über Entwicklungen zwischen Argentinien und Australien oder zwischen Südafrika und Russland. Springer Fachmedien baut unser Archiv neu auf und integriert auch alte Inhalte in das Wissensportal „Springer Professional“, in das genauso Blicke lohnen für alle an Wirtschaft und Technik interessierte Leser wie in unser in drei Tagen erhältliches Printmedium.

return in Recht und in Steuern

Jeder Unternehmer benötigt aktuelles Wissen und den richtigen Berater an seiner Seite, weshalb wir den Schwerpunkt von „return 01/17“ (Cover links im Bild) den wichtigen Themen rund um Recht und Steuern widmen. Mehr als ein Dutzend vielfältiger Beiträge belegen und beleuchten: Betriebswirtschaft braucht heute eine juristische Haut mit steuerberatendem Schutzfaktor, um als Frühwarnsystem rechtzeitig Schiefagen anzuzeigen. An den Schnittstellen schlummern noch Stärken und Schätze, die zum Nutzen beider Seiten schleunigst gehoben gehören, etwa für Notfallstrategien. Krisen frühzeitig erkennen und meistern, aber vor allem Erfolge planen und umsetzen – in diesem Heft zeigen starke Persönlichkeiten der Wirtschaft, warum sie keine Angst vor dem Scheitern haben müssen. Ihre Beispiele sollen Schutz und Nutzen spenden. Und wissen wir nicht alle aus selbst gesammelter Lebenserfahrung, dass wir auch aus Fehlern lernen, um daraus gestärkt hervorzugehen?

Starke Unternehmer, die Herausforderungen für ihre Firma meistern und dadurch die Zukunft sichern, will nicht nur das Team von „return“ unterstützen. Deshalb gehören wir zu den Medienpartnern der neuen „Initiative für starke Unternehmer in Krisen“, deren Website kürzlich online ging. Dort finden Besucher nützliches Wissen wie eine objektive Bewertung der eigenen Unternehmenssituation mithilfe des „Selbstcheck in der Krise“. Zu den prominenten Unterstützern zählen Bundeswirtschaftsminister a.D., Wolfgang Clement, oder FDP-Bundesvorsitzender Christian Lindner. Sie sind dort mit diesen Zitaten voller Wahrheit vertreten:

„Die Fähigkeit, sich immer wieder in Frage zu stellen und gegebenenfalls neu zu erfinden, ist die entscheidende Voraussetzung unternehmerischen Erfolgs.“
Wolfgang Clement

„Zu eigenen Fehlern zu stehen und sie zu korrigieren erfordert immer Mut. Das ist für Politiker wünschenswert, für den unternehmerischen Erfolg jedoch ist dieser Mut unverzichtbar und existenziell.“
Christian Lindner

return in voller Wahrheit über …

„return 01/17“ greift die spektakuläre Pleite von KTG Agrar, aber insbesondere die Sanierung des Biogaserzeugers KTG Energie auf.

„Neue Wahrheiten“ über die legendären Worte des Astronauten Neil Armstrong bei der ersten Mondlandung, die oben unter dem ersten Bild angeführt sind, füllen immer noch „Die Welt“ apropos. Wahrheitssucher dürfen daher gerne noch einmal den historischen Moment hier miterleben und über die Herkunft rätseln: Ist sein „Spruch aus dem Brain Trust der Nasa“? Schwarze Löcher im (Welt)Raum suchen Leser ab Montag in „return 01/17“ vergeblich. Stattdessen berichten wir unter dem Titel „Gestopfte Schlupflöcher“ über das Ende von Steuer-Oasen und damit dem Abpfiff für ein riskantes Spiel. Wie im Krimi klingen auch Kapitel der Krise rund um den Biogaserzeuger KTG Energie AG: Das Firmenprofil porträtiert auf vier Seiten ein eklatantes Missmanagement, das in die Insolvenz führte, juristische Finesse, die einen Käufer begünstigte und Anleihegläubiger bis heute ärgert. Glück im Unglück hatte Inhaber Stefan Pfeiffer vom gleichnahmigen und traditionsreichen Omnibusbetrieb nahe Oldenburg, dessen Geschichte über das Bewältigen seiner Insolvenz das zweite Firmenporträt erzählt – und zwar keine allein traurige: „So schwer die Situation war, ich habe auch schöne Erfahrungen gemacht“, betont der Unternehmer. Andere starke Persönlichkeiten stehen in drei großen Interviews ausführlich und aufklärend Rede und Antwort: Zum Beispiel Mall-Manager Rageth Clavadetscher vom Glattzentrum Zürich, der aus der Shopping- eine Begegnungsstätte gestaltet und der Kunden vom humanoiden Roboter „Pepper“ ins gewünschte Geschäft führen lässt wie im Bild links (Foto: Center Management Glatt).

return: Ressourcensparer bis Kolumnenkomiker

Wie Ressourcensparer Andreas Heiermann – auf dem Foto unten von Green IT – sein Systemhaus zur Top-Wachstumsfirma in Europa führte und dabei das Geschäft transformierte von Papier zur EDV-Intelligenz für Ökonomie und Ökologie, skizziert das Unternehmerporträt in unserer Reihe „masterminds“. Ist die nächste „Krise in Sicht?“, fragt unsere Rubrik „return kontrovers“, in der sich als Pro-Part der Anwalt Volker Beissenhirtz und als Kontra-Gegenspieler der ifo-Konjunkturforscher Timo Wollmershäuser einen Schlagabtausch liefern. Beachtenswert sind auch unsere drei Kolumnen: Unternehmerin Dr. Claudia Gärtner, die in ihrer micro fuidic ChipShop GmbH in Jena miniaturisierte Labore entwickelt, schreibt über den Weg zu globaler Größe. „return“-Herausgeber Prof. Hans Haarmeyer rüttelt die Wirtschaft wach, trotz Reform der insolvenzrechtlichen Anfechtung achtsam zu sein. Und der gegenüber Witz wie Wirtschaft affine Kabarettist Timo Wopp empfiehlt aus eigener Erfahrung mit Selbstironie beim Scheitern die Haltung zu bewahren – und verweist zum Beweis aus seiner Branche auf das Ikonen-hafte Zitat von Humor-Handwerker John Vorhaus: „Gute Comedy besteht immer aus Wahrheit und Schmerz.“

Andreas Heiermann führte sein Systemhaus zur Top-Wachstumsfirma in Europa und transformierte sein Geschäftsmodell von Papier aufs Digitale. Foto: Green IT

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